Weitere Informationen:

 

Seilbahnen Schweiz

Dählhölzliweg 12

3000 Bern 6

Tel. 031 359 23 33 info(a)seilbahnen.org

www.seilbahnen.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 

Schneesportoffensive für Jugendliche

 

Die Tagesschau des Schweizer Fernsehens strahlte am 6. Februar 2014 einen Bericht zu den Skilager-Angeboten von Seilbahnen Schweiz aus:

 
 
 
 

In den letzten zehn Jahren ist ein deutlicher Rückgang an jugendlichen Ski- und Snowboardfahrern zu verzeichnen. Ohne geeignete Massnahmen fehlt dadurch das künftige Potenzial an Gästen in den Wintersportdestinationen. Denn wer als Jugendlicher nie Ski oder Snowboard gefahren ist bzw. langläuft, bucht auch als Erwachsener kaum Skiferien. Um hier koordiniert Gegensteuer zu geben, hat der Schweizerische Tourismusverband (STV) im Frühling 2013 eine Schneesportoffensive lanciert. Diese soll unter anderem die Politik für die Problematik sensibilisieren. Eine entsprechende Motion hat STV-Präsident und Nationalrat Dominique de Buman Ende Juni im Nationalrat eingereicht.

Der Schneesport und somit der Wintertourismus haben nicht nur eine sportliche, sondern auch eine sehr grosse touristische und volkswirtschaftliche Bedeutung, namentlich für die Alpenregionen. Allein die Winterverkehrserträge der Seilbahnen belaufen sich auf rund 800 Millionen Franken pro Jahr.

Die Entwicklung der Wintersportdestinationen bereitet dem Schweizerischen Tourismusverband (STV) und Seilbahnen Schweiz (SBS) Sorge. Nicht nur die Logiernächte, sondern auch die Ersteintritte der Seilbahnen sind in den letzten Jahren rückläufig. Besonders besorgniserregend ist die Entwicklung bei den Kindern und Jugendlichen: In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil der 15- bis 29-Jährigen, die Ski- oder Snowboard fahren, deutlich verringert.

 

 

Aus diesem Grund hat der STV auf Initiative von SBS hin eine Schneesportoffensive lanciert. Kernanliegen dabei ist, dass der Anteil der Bevölkerung, der Schneesport betreibt, längerfristig wieder gesteigert wird. Die Branche hat die Problematik erkannt und unternimmt grosse Anstrengungen, damit die Jugend Freude am Wintersport bekommt (z.B. Schneespasstage, vergünstigte Schneesportlager).

Doch dies allein genügt nicht. Im Rahmen der Schneesportoffensive soll auch die Politik für die Bedeutung des Wintersports sensibilisiert und entsprechend zum Handel aufgefordert werden. So hat SBS- und STV-Präsident Dominique de Buman Ende Juni 2013 im Nationalrat eine Motion „Schneesportoffensive“ eingereicht. Die Motion fordert den Bund auf, Rahmenbedingungen für erleichterten Zugang zum Schneesport zu schaffen und dabei eine Leader-Funktion zu übernehmen.

Mögliche Massnahmen auf politischer Ebene sind zum Beispiel:

  • Benennung einer Stelle, welche über die einzelnen Bundesämter hinaus die Massnahmen der Behörden (Bund und Kantone) koordiniert und umsetzt;
  • Eine Ferienwoche im Februar/März als Sportwoche erklären;
  • Obligatorium oder Schaffen von Anreizen für die Durchführung einer Schneesportwoche während der 5. bis 9. Klasse;
  • Prüfung finanzieller Massnahmen, um das Durchführen von Wintersportlagern oder Schneespasstagen zu erleichtern (z.B. grosszügigere finanzielle Unterstützung durch J+S);
  • Schaffung von mind. drei Bundessportzentren für Wintersport.

 

Download Infobroschüre Schneesportoffensive Jugendliche

 

 

 

Mit der vergünstigten Abgabe des Schneepass Zentralschweiz für Kinder und Jugendliche fördern auch die zentralschweizer Transportunternehmungen bzw. die Mitglieder des Schneepasses den Nachwuchs und damit die Gäste von Morgen.

 

>> Weitere Informationen